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Andreas Müller (Hg.)
Das Kreuz unter dem Halbmond

Der "Arabische Frühling" ist seit Dezember 2010 auch im sogenannten "Westen" mit Enthusiasmus begrüßt worden. Inzwischen ist die Euphorie der Ernüchterung gewichen. Für die christlichen Minderheiten in den Ländern des Nahen Ostens haben die Entwicklungen vor Ort oft verheerende Folgen. Der Sammelband mit Beiträgen renommierter Autorinnen und Autoren demonstriert dies anhand von Beispielen aus den Ländern Ägypten, Irak, Israel / Palästina, Libanon und Syrien. Außerdem wird die gegenwärtige Lage von Christen in der Türkei durch einen hochrangigen Vertreter des Ökumenischen Patriarchats vorgestellt. Neben der aktuellen Bestandsaufnahme werden substantielle historische Herleitungen zur Situation der Christen im Nahen Osten und deren Wahrnehmung geboten.

Andreas Müller ist Professor für Kirchen- und Religionsgeschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

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Zur Rezension:





Gabriele Emrich
Die Emigration der Salzburger Protestanten 1731-1732
Reichsrechtliche und konfessionspolitische Aspekte.

Mit der Ausweisung der Protestanten 1731/32 griff der Salzburger Erzbischof auf ein ehedem probates Mittel politischer und konfessioneller Konfliktbewältigung zurück. Neu war das Ausmaß der erzwungenen Emigration sowie der juristischen und politischen Implikationen auf Reichsebene, die das Corpus Evangelicorum in Regensburg beschäftigte. Auch Reichshofrat und Kaiser suchten nach einer Problemlösung mit Schadensbegrenzung für das Reich und mehr noch für das Haus Österreich. Letzteres sollte just im Moment der Ausweisung durch die Anerkennung der Pragmatischen Sanktion im Reichstag gestärkt werden. Eine "elegante" Lösung des Konfliktknäuels ergab sich erst durch das Angebot des preußischen Königs, die Salzburger Protestanten in Ostpreußen anzusiedeln.

Gabriele Emrich, Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Kunstgeschichte und Alten Geschichte an der Universität Köln, Magistra Artium.

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