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Els Andringa (Hg.)
Avantgarde & Exil - Ludwig Kunz als Kulturvermittler
Autor und Vermittler zwischen den Künsten und Sprachen
Reihe: Anpassung - Selbstbehauptung - Widerstand
Bd. 37, 2017, 326 S., 34.90 EUR, 34.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-90572-7


Ludwig Kunz, 1900 in Görlitz in einer jüdischen Familie geboren, widmete sich in seiner Heimatstadt der Literatur und Kunst der Avantgarde. Ende der 30er Jahre musste er fliehen und landete in den Niederlanden. Seine Bedrängnisse als Flüchtling beschrieb er in einem autobiographischen Roman. Im Untergrund kam er mit niederländischen Künstlern in Kontakt, die später als die COBRA-Künstler (Karel Appel, Lucebert u.a.) berühmt wurden. Nach dem Krieg schrieb Kunz in niederländischen Zeitungen über deutsche Literatur, in deutschen Medien trat er für niederländische Kultur ein. Bekannt wurde er durch seine preisgekrönten Übertragungen moderner niederländischer Poesie.

Els Andringa (1949) lehrte Text- und Literaturwissenschaft an verschiedenen niederländischen Universitäten und forschte in den Bereichen der Textlinguistik, empirischen Leseforschung und historischen Rezeptionsforschung.





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