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Lukás Fasora, Ewald Hiebl, Judit Pál, Petr Popelka (Hg.)
Elitenforschung in der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
Erfahrungen und methodisch-theoretische Inspirationen
Reihe: Mitteleuropäische historische Perspektiven/ Central European Historical Perspectives
Bd. 2, 2020, 184 S., 29.90 EUR, 29.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-50920-8


Der vorliegende Sammelband zur historischen Elitenforschung ist das Ergebnis eines internationalen Workshops, der im Frühjahr 2015 in Cluj-Napoca (Klausenburg) stattgefunden hat. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwieweit philosophische und soziologische Elite-Konzepte auf das Gebiet der historischen Forschung übertragen werden können und inwiefern die Quellenlage aus dem Gebiet der Sozialgeschichte vom 18. bis ins 20. Jahrhundert eine fundierte Erforschung historischer Eliten ermöglicht. Neben dem praktischen Erfahrungsaustausch über die Perspektiven und Grenzen der historischen Elitenforschung am Beispiel eigener Forschungen werden auch die Bemühungen der Geschichtswissenschaft thematisiert sich gegen andere Sozialwissenschaften, im Besonderen der Soziologie, zu öffnen und in einer Debatte über den Begriff der Elite in der historischen Entwicklung der Neuzeit zu engagieren. Damit können theoretische Konzepte aus vielen Feldern der Sozial- und Geisteswissenschaften mit empirischen Befunden aus historischen Quellen zu einer neuen interdisziplinären Symbiose verbunden werden.

Lukáš Fasora (Historiker, Masaryk Universität Brno), Ewald Hiebl (Historiker, Paris Lodron Universität Salzburg), Judit Pál (Historikerin, Babeş-Bolyai Universität Cluj), Petr Popelka (Historiker, Universität zu Ostrava)





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