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H. Maria Meiners
Heimatsuche
Autobiographisches Nachdenken eines 1938 geborenen Kriegskindes
Reihe: Vertriebene - Integration - Verständigung. Themen & Impulse
Bd. 7, 2018, 240 S., 24.90 EUR, 24.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13984-9


Kriegskindheit, Vertreibung, Flucht, Traumatisierungen ...: Für sie persönlich haben diese Themen wenig Bedeutung, glaubt die Psychotherapeutin Dr. med. Dr. rer. nat. Maria Meiners, Jahrgang 1938. Doch dann kommt einiges zusammen: ein Gespräch, ein Nachlass, ein Unfall. "Wer bin ich eigentlich?", "Was sind meine Wurzeln?" - diese Fragen stellen sich ihr, mit wachsender Dringlichkeit. Sie macht sich, vorsichtig tastend, auf die Suche: begibt sich auf die Reise in die eigenen, komplexen, inneren Landschaften des Erinnerns - und auf die Reise in die reale Welt, über konkrete Grenzen hinweg. Eine vielschichtige Suche - deren vielschichtiges Dokument nun vorliegt.

Eine Erzählung, die gleichzeitig Zeitgeschichte, Psychogramm und Reisebericht ist - für die eigene Generation und für die ihrer Kinder und Enkel. Eine Erzählung von Zweifeln, Schmerz, Furcht, von nährend-tragenden Beziehungen und beglückenden Begegnungen - namentlich am "Reiseziel Tschechien". Authentisch und unprätentiös, eindringlich und poetisch, macht sie nicht nur das Erinnerte, sondern auch das Erinnern selbst, hier und heute, zum Thema. Aus dieser Berührung von Vergangenheit und Gegenwart speisen sich Erkenntnis und Empathie.





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