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Christine Lungershausen
Anderssehen in räumlichen Wechselspielen
Wie lässt sich Sinneröffnung am Ort zeitgenössischer Kirchenfenster beschreiben?
Reihe: Ästhetik - Theologie - Liturgik
Bd. 67, 2017, 320 S., 34.90 EUR, 34.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13716-6


Zeitgenössische Kunst irritiert. In Kirchen allzumal. Was ist theologisch produktiv an solchen Irritationen? Als "Anderssehen in räumlichen Wechselspielen" lässt sich beschreiben, was Kunst in Kirchen eröffnen kann: ein Anderssehen des Raumes wie des Dargestellten und des Raumes selbst. Das entwirft die Autorin mittels phänomenologischer Ansätze der Raum- und Bildtheorie und anhand von zeitgenössischen Kirchenfenstern in Köln, Zürich und Naumburg. Die theologische Relevanz: Christlicher Glaube übt sich ein in der ihm eigenen Fremdheitskompetenz. Denn Fremdheit und Andersheit sind dem Glauben eigen wie Vertrauen auch.

Christine Lungershausen hat ev. Theologie und Philosophie studiert, in Praktischer Theologie promoviert. Sie arbeitet bei der Ev. Kirche in Hessen und Nassau.





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