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Wolfgang Hartmann
Verstehen Abrahams im orientalischen Christentum und dem Koran
Unter dem Horizont zentraler Fragestellungen von Judentum, Christentum und Islam aus religionsgeschichtlicher Sicht
Reihe: Hallesche Beiträge zur Orientwissenschaft
Bd. 47, 2018, 288 S., 29.90 EUR, 29.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13518-6, ISSN 0233-2205


Die vorliegende Studie befasst sich mit der Gestalt Abrahams bei Theologen der syrischen Kirche aus vorislamischer Zeit und mit der Rezeption Abrahams im Koran. Der Ausgangspunkt ist das Bild Abrahams in der Bibel. Angesichts der engen Anlehnung der Syrer an den biblischen Wortlaut ist es nicht überraschend, dass Abraham entsprechend der neutestamentlichen Rezeption der Genesis ein Vorbild für den Glauben ist, der ihm als Gerechtigkeit angerechnet wird. Dieser syrische Traditionsstrang wird im Koran nicht rezipiert. Hier spielt Abraham als Identifikationsfigur für den Propheten eine Rolle. Abraham ist ein Vorkämpfer des Monotheismus. Was über sein Leben berichtet wird, knüpft nicht an die klassische syrische Literatur an, sondern an ältere Pseudepigrapha zum Alten Testament.





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