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Karl August Fink
Das Konstanzer Konzil
Umstrittene Rezeptionen. Herausgegeben mit einer Einführung von Joachim Köhler
Reihe: Theologie: Forschung und Wissenschaft
Bd. 52, 2016, 218 S., 34.90 EUR, 34.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13254-3


Karl August Fink ist ein ausgewiesener Kenner der Quellen - nicht nur als Bearbeiter des Repertorium Gemanicum für das Pontifikat Martins V. Alle seine Beiträge sind quellenmäßig fundiert. Er weist nach, dass die Vorgeschichte von Konstanz durch den Ruf nach einer ecclesia semper reformanda geprägt ist. Theologen und Kirchenjuristen überlegten, wie die Machtfülle der Päpste ( plenitudo potestatis) vergleichsweise zur Machtkonzentration in den Stadtstaaten Italiens kontrolliert werden müsste. Möglichkeiten einer Mitregierung wurden erörtert. In Reformschriften wurde gefordert: "Quod omnes tangit, ab omnibus approbari debet" (was alle berührt, muß von allen gutgeheißen werden).

Karl August Fink (1904 - 1983) lehrte 1940 - 1969 als Professor für Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie an der Universität Tübingen.

Joachim Köhler, geb. 1935 in Waldenburg / Schlesien lehrte 1981 - 1999 als Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte mit besonderer Berücksichtigung Südwestdeutschlands an der Universität Tübingen.






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