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Sportwissenschaft Neuerscheinungen Empfehlung 3-643-12615-3
Sportwissenschaft

Ein Schwerpunkt des sportwissenschaftlichen Programms des LIT Verlags liegt auf der Sportgeschichte. Wenn heute selbst die Vergabe eines Fußballturniers, das im Jahre 2022 stattfindet, zum Medienereignis wird, so ist es erst recht interessant, sich die Anfänge mancher Sportarten vor Augen zu führen.
Auch die Sportsoziologie und die Sportpädagogik haben bei uns ihren festen Platz. Hervorzuheben sind auch die Titel aus dem Bereich der Sportpublizistik. Allen, die schon einmal davon geträumt haben, selbst Sportereignisse live im Hörfunk oder im Fernsehen zu kommentieren, sei der Titel "Traumberuf Sportjournalismus" ans Herz gelegt.

Bei Fragen zum Fachgebiet Sportwissenschaft wenden Sie sich bitte an Frau Isabel Opatz.
Neuerscheinungen

Geschichte des Turnens in Norddeutschland -- Christian Becker, Bernd Wedemeyer-Kolwe, Angelika Wolters (Hg.)

Jahrbuch 2015/16 der Deutschen Gesellschaft für Geschichte der Sportwissenschaft e.V. -- Jürgen Court, Arno Müller (Hg.)

Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung für die Stadt Mülheim an der Ruhr -- Horst Hübner, Oliver Wulf, Birger Hense, Sebastian Schmiedel

Einflussfaktoren auf das sportliche Freizeitverhalten -- Ursula Rosner, Birgit Ostermayer

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Empfehlungen

Manfred Franz, Detlef Köpke
Neue Denkwege im Sport
Theoretische Grundlagen

Der Sport hat in der Gesellschaft eine so hohe Präsenz erreicht, wie nie zuvor. Es ist auch eine Tatsache, dass die Sportöffentlichkeit noch nie zuvor mit einem derart hohen Anteil an Skandalmeldungen konfrontiert wurde. Versucht man das heutige Bild, das der Wettkampfsport und dabei besonders der Leistungssport der Öffentlichkeit bietet, zu charakterisieren, so muss man zu dem Ergebnis kommen, dass nicht mehr die Fairness, die sportliche Gerechtigkeit, die Toleranz gegenüber dem Rivalen und dessen Anhängern sowie die Bezahlung der Sportler nach Leistungskriterien die entscheidenden Faktoren sind, sondern Korruption, Geldgier und Betrug die treibenden Elemente sind. Der Leistungssport befindet sich weltweit in einer schweren Krise. Ein "Weiter-so-wie-bisher" darf es nicht geben. Traditionelle Verständnisse, Strukturen und Methoden stoßen immer deutlicher an ihre Grenzen. Es wird Zeit, die "ausgetretenen Pfade" des Denkens und Handelns zu verlassen, um zu neuen und besser begründeten, weil theoretisch fundierten, Einsichten zu kommen, d. h. im Sport werden neue Denkansätze dringend benötigt. Genau das bieten die Autoren an.

Manfred Franz (geb. 1951) aus Chemnitz und Detlef Köpke (geb. 1958) aus Raunheim arbeiten seit über 30 Jahren an der Untersuchung der Popularität und der Regelgestaltung im Sport. Sie haben mehrfach zu diesen Themen veröffentlicht.

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Aktuelle Meldungen

Doping-Kinder des Kalten Krieges - Buchpräsentation
Samstag, 18.10.2014, 12.30
"Haus der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der DDR-Diktatur", Kronenstraße 5, 10117 Berlin.
Cornelia Reichhelm, von der Bundesrepublik Deutschland anerkanntes Dopingopfer und ehemalige DDR-Hochleistungs-Ruderin, als Jugendliche im Alter von 13 Jahren bereits gedopt, ist in die Tretmühle des DDR-Hochleistungssports geraten. Ihr Leben wird sowohl geprägt von schweren Dopingschäden, als auch von einer immer wiederkehrenden Begegnung mit der Stasi, bis heute. Vor dem Hintergrund des geheimen Staatsplanes 14.25 erfährt sie nach 20 Jahren von Doping-Forschungs-Programmen und Menschen-Experimenten an jungen Sportlern.
Sie wird konfrontiert mit einem unfassbaren Ausmaß des Dopingbetruges und zugleich mit der Vertuschung und Verharmlosung dieser Problematik bis hin zur Verleumdung der Opfer, während die Täter von der Bundesregierung und vom Sportbund geschützt werden.
Im Rahmen der Tagung "25 Jahre gesamtdeutscher Sport aus der Perspektive der Doping-Geschädigten" des Doping-Opfer-Hilfe-Vereins am 18.10. präsentiert ihr autobiographisches Buch. Doping-Kinder des Kalten Krieges

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