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Soziologie Neuerscheinungen Empfehlung 3-643-14294-8
Soziologie

Soziologie ist eines unserer Kernsegmente. Hier finden Sie Monographien, Tagungs- und Sammelbände zu Themen der Allgemeinen und Speziellen Soziologie sowie zur empirischen Sozialforschung. Zudem umfasst dieser Programmbereich zahlreiche Publikationen, die das Phänomen "Gesellschaft" interdisziplinär beleuchten.

Bei Fragen zum Fachgebiet Soziologie wenden Sie sich bitte an Herrn Martin W. Richter.
Neuerscheinungen

Geschichte und Gerechtigkeit -- Aleida Assmann, Jan Assmann, Oliver Rathkolb (Hg.)

Social Development -- Martin Auferbauer, Gordana Berc, Arno Heimgartner, Liljana Rihter, Roar Sundby (Eds.)

Kirche - Frauen - Menschenrechte -- Dietrich Bäuerle

Bekehren, Betreuen, Beteiligen - Kirche, Vereinskultur und kirchliche Gebäude in Ludwigshafen am Rhein 1855-1945 -- Stefan Bauer

Discours à la Nation catalane -- Francesca Ferré

The Socioeconomics of Economics -- Arne Heise

Die neue Heimat - Finesse oblige! -- Michael Hochschild

Geschlechter - Wissen - Macht - Körper -- Ina Hunger, Maika Zweigert, Peter Kiep (Hg.)

Dietrich Bonhoeffer -- Traugott Jähnichen, Pascal Bataringaya, Olivier Munyansanga, Clemens Wustmans (Eds.)

Deutschland und Frankreich im globalen Wettbewerb um Talente -- Marie-Isabel Kane

Grenzen und Entgrenzung -- Hermes Andreas Kick, Manfred Oeming (Hg.)

"Der Papst ändert keine einzige Lehre, und doch ändert er alles." -- Elmar Kos (Hg.)

The Persistent Religious Gender Gap in the Netherlands in Times of Secularization, 1966-2015 -- Joris Kregting

Gott schuf den Menschen als Mann und Frau und ...? -- Thomas Laubach, Stefanie A. Wahl (Hg.)

Institutionelle und individuelle Mehrsprachigkeit -- Karin Luttermann, Kerstin Kazzazi, Claus Luttermann (Hrsg.)

Kreativität -- Felix Rauner

Ausbildungsberufe -- Felix Rauner

Anatomie der konservativen Destruktivität -- Veit Thomas

De interpretatiecrisis bij ongeneeslijke kanker -- Egbert van Dalen

The Future of Just War Theory -- A.H.M. van Iersel

Unsettling Settlements - Cities, Migrants, Climate Change -- Kira Vinke

Entfesselte Gemeinschaft -- Arno Wittekind

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Empfehlungen

Günter Petersen
Die Haut und ihre Krankheiten in Wissenschaft, Kultur und Geschichte

Die Haut ist keine inerte Hülle,sondern ein komplexes Organ, gewissermaßen ein "soma organikon". Als solches ist sie ein komplexes Gleichgewichtsorgan, nicht nur in der modernen naturwissenschaftlichen Medizin, sondern auch im alten Paradigma der humoralpathologischen Krasenlehre. Darüber hinaus sind Hautveränderungen und Hautkrankheiten mit einem Stigma behaftet. Die Wurzeln liegen einerseits in der jüdisch-christlichen Tradition, andererseits sind die großen soziokulturellen Modellkrankheiten, die Syphilis und die Lepra, wirkungsgeschichtlich prägend gewesen. Im zweiten Teil wird aufgezeigt, dass innerhalb des pathogenetischen Kontextes der modernen Zivilisationskrankheiten die Dermatologie medizintheoretisch und gesundheitspädagogisch eine Modellfunktion gewonnen hat.

Professor Dr. Dr. Günter Petersen ist Naturwissenschaftler, Mediziner und Philosoph. Als Gelehrter dreier Fakultäten interessieren ihn vor allem übergreifende interdisziplinäre Fragestellungen jenseits der Betriebsamkeit des akademischen Spezialistentums. Diesen ist er vor allem nach seiner Tätigkeit als Universitätsprofessor nachgegangen.  

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Aktuelle Meldungen

Überleben - Weiterleben in Zentralasien, Afghanistan und anderswo

Lesung mit der Autorin Hannelore Börgel.

Freitag, 11. Otober2019, 19:30 Uhr

Ethnologisches Museum - Berlin-Dahlem
Takustr. 40, 14195 Berlin
(U-Bahn Dahlem Dorf/ Eingang Parkplatz Museum)

Zentralasien und Afghanistan stehen seit Jahrzehnten unter Generalverdacht der Nährboden für Terroristen zu sein. In Tadschikistan, Kirgisistan und Afghanistan kämpft die Mehrheit der Bevölkerung aber vor allem um ihr Überleben, entweder im Land oder als Arbeitsemigranten. Westliche Länder vernachlässigten den Gesamtblick auf die Region und die sozio-ökonomischen Verwerfungen.
Die prekäre soziale Situation der Bevölkerung ist heute die größte Bedrohung der politischen Stabilität in der Region. Wie organisieren die Menschen ihren Alltag vor dem Hintergrund politischer Fehlentwicklungen? Vor dem Versagen der Politik, in einer Welt, die in Unordnung geraten ist? Wie bitter der Alltag aussehen kann und wie Menschen trotzdem weiter kämpfen, darum geht es in diesem Buch. In manchen Geschichten und Beobachtungen steckt Hoffnung, weil die Menschen sich nicht aufgeben.
Das Überleben, das Weiterleben in Familienverbänden, als Einzelne in den unterschiedlichen Regionen, wird vor dem Hintergrund kurz skizzierter allgemeiner politischer und wirtschaftlicher Entwicklungen erzählt.
Der analytische Blick auf die Entwicklungen in den Krisen- und Konfliktgebieten einerseits bei gleichzeitigem Blick "von unten" auf die speziellen Verhältnisse von Personen und Familien andererseits vermitteln geschärfte Einblicke in die Zeitgeschichte.

Hannelore Börgel, die seit mehr als dreißig Jahren Afrika, Asien und Lateinamerika als entwicklungspolitische Gutachterin und Beraterin bereist, ist seit 2000 vor allem in Krisenund Konfliktgebieten unterwegs. Den Wiederaufbau von Afghanistan begleitet sie seit 2002. Die Autorin schreibt auch für Zeitungen und Rundfunk. Sie ist Mitglied im Kuratorium des Fördervereins des Ethnologischen Museums.
Überleben - Weiterleben in Zentralasien, Afghanistan und anderswo

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