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Geschichte Neuerscheinungen Empfehlung 3-643-90950-3
Geschichtswissenschaft

Die "Geschichtwissenschaft" pflegt der LIT Verlag seit Jahren als eigenständigen Programmschwerpunkt. Das Verlagsprogramm bildet das Fach umfassend und differenziert ab. Unsere Schriftenreihen eröffnen thematische Zugänge zu den wichtigen Epochen (Altertum, Mittelalter, Frühe Neuzeit, Neuzeit, Zeitgeschichte) und zu einer Fülle von relevanten Teildisziplinen ( u.a. Medizin-, Kirchen-, Kultur-, Geschlechter-, Wirtschafts-, Bildungs-, Wissenschaftsgeschichte).

Bei Fragen zum Fachgebiet Geschichtswissenschaft wenden Sie sich bitte an Herrn Veit Hopf.
Neuerscheinungen

Games of Empires -- Karen Aydin, Martina Ghosh-Schellhorn, Heinrich Schlange-Schöningen, Mario Ziegler (Hg.)

Das Kreuz mit dem Atom: Die Debatte um die Kernenergie und die christlichen Grundwerte der CDU -- Stefan Bürgel

Lebensgefühl und Lebensform in der Postmoderne und Zukunft -- Ulrike Bardt, Werner Moskopp, Tina Massing (Hg.)

Der islamische Antisemitismus -- Yehuda Bauer

Die Strafbarkeit minderjähriger Personen in den Partikularrechten des Königreichs Italien - mit einem Ausblick auf den Codice Zanardelli von 1889 -- Boris Duru

Österreich wird geplündert -- Wolfgang Fritz

Zwei Projekte zur Reform des Rittertums im vierzehnten Jahrhundert -- Georg Hinterleitner

"... und steht die Legion auf dem ihr zugewies'nen Posten" -- Michael E. Holzmann

Identitätskonflikte und Gedächtniskonstruktionen -- Mario Isnenghi, Thomas Stauder, Lisa Bregantin

Überwindung des Historismus -- Lothar Köhn

Mährische Kindheit, hessische Jugend -- Karl Kohut

Unanzweifelbare Gewissheiten und offenkundige Absurditäten? -- Katrin Neuhold

500 Jahre Reformation - wo steht die Ökumene? -- Bertram Stubenrauch,Athanasios Vletsis,Friederike Nüssel, Michael Huber (Hg.)

Militärtheoretiker im Fadenkreuz: Liddell Hart und das Gewicht der Kritik -- Lutz Unterseher

The Torah in Matthew -- Francois Viljoen

Die Nationaltrachtdebatte im 18. und 19. Jahrhundert -- Enrico Wagner

Hermeneutik und Metaphysik -- Andrzej Wiercinski

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Empfehlungen

Thobias Bergmann
Kolonialunfähig?
Betrachtungen des deutschen Kolonialismus in Afrika im britischen "Journal of the African Society" von 1901 bis zum Frieden von Versailles

Mit dem Versailler Vertrag von 1919 verlor das Deutsche Reich endgültig seine Kolonien. Deutschland wurde von den Siegermächten aufgrund seiner Brutalität gegen die kolonisierten Völker für "kolonialunfähig" befunden. Doch inwieweit stimmte dies mit Vorkriegsbewertungen des deutschen Kolonialismus überein? Der Autor untersucht die Frage anhand des damals führenden britischen Fachjournals für Afrikastudien und kommt zu überraschenden Ergebnissen. Die Studie wurde vom Historischen Institut der FernUniversität in Hagen als beste Masterarbeit der Jahre 2015-17 ausgezeichnet.

Thobias Bergmann (M.A., M.Sc.) hat Geschichte an der Universität Hamburg, der School of Oriental and African Studies (London) und der FernUniversität in Hagen studiert.

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Aktuelle Meldungen

Zentren und Peripherien in der Geschichte des Rechts
Der 42. Deutsche Rechtshistorikertag findet vom Sonntag, 16. September 2018 bis Donnerstag, 20. September 2018 (Exkursionstag) in Trier statt. Er steht unter dem Generalthema „Zentren und Peripherien in der Geschichte des Rechts“.

Die Wahl des Themas ist zum einen durch aktuelle Konfliktlagen und zum anderen durch den Tagungsort Trier angeregt. Die Stadt Trier war nämlich in ihrer Geschichte schon Zentrum und Peripherie“  – und zuweilen, je nach Blickwinkel, beides zugleich: in der Spätantike war Trier eines der Zentren des römischen Reiches, später bedeutender Bischofssitz und Zentrum des Kurstaates, aber auch Hauptort eines Departements an der Peripherie des napoleonischen Kaiserreichs und des preußischen Staats. Heute liegt die Stadt im äußersten Westen Deutschlands, zugleich aber in unmittelbarer Nachbarschaft der Machtzentren der Europäischen Union.

Die Spannung zwischen Zentrum und Peripherie ist nicht nur eine Konstante der Trierischen Stadtgeschichte, sondern auch ein Leitmotiv der Rechtsgeschichte aller Epochen und macht sich nicht zuletzt auch in einer Reihe von politischen Konflikten und Problemlagen der Gegenwart geltend. Man denke nur auf die Verselbständigungs- und Autonomiebestrebungen in einzelnen Regionen Europas , denen das Gefühl zugrunde liegt, von einer Zentrale („Madrid“, „London“) mit den eigenen Interessen nicht hinreichend berücksichtigt und „an den Rand gedrängt“ zu werden. In dieselbe Richtung zielt des Weiteren der Vorwurf der Gängelung und Bevormundung durch „Brüssel“, wie er von Kritikern des Europäischen Einigungsprozesses immer wieder erhoben wird. Stets geht es in diesen Konflikten und Auseinandersetzungen auch um die Frage, inwieweit das Recht der Zentrale übernommen und akzeptiert wird oder sich das „eigene“ Recht behaupten soll.

Der LIT Verlag präsentiert seinen druckfrischen Katalog Rechtswissenschaft und wünscht allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine ertragreiche Zeit!

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