LIT Verlag Verlag für wissenschaftliche Literatur


Aktuelles - Soziologie

Neuerscheinungen im Fachbereich

3-8258-9215-9
Arm in einer reichen Stadt: / Ort der Ideen: Münster 24.06.2010
"Einst türmten sich hier die Geldberge, heute herrscht im unterirdischen Tresor der Bundesbank in Münster gähnende Leere. Sie sind herzlich eingeladen, sich hier mit Reichtum und Armut in Münster auseinanderzusetzen." Die WWU Arbeitsstelle Forschungstransfer, Stiftung Westfalen Initiative und Institut für Soziologie Münster geben Einblick in umfassenden Studien zum Prekariat in Münster: vgl. Dieter Hoffmeister u.a. Armut im Schatten der Arkaden sowie den Vorläuferband Von Bettlern und Business-Menschen.
Einführung Uni Rektorion Prof. Nelles; Laudatio und Preisübergabe "Land der Ideen" Christoph Wintgen, Deutsche Bank Münster; Vortrag Dieter Hoffmeister; interaktive Präsentationen; Workshop "Unternehmertum als Weg aus der Armut?" mit Prof. (apl.)Andrea Bührmann
SO 04.07. , 11-15h im Gebäude der ehemaligen Bundesbank, Geiststr. 24/26, 48151 Münster
3-643-10690-2
Judith Buber Agassi: Die jüdischen Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück - Wer waren sie? Präsentation und Lesung 14.06.2010
Dienstag, 15. Juni 2010 um 19.00 Uhr Hessische Landesvertretung, In den Ministergärten 5, 10117 Berlin. Der Hessische Minister für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes beim Bund Staatsminister Michael Boddenberg lädt ein zu einer Präsentation und Lesung des Buches "Die jüdischen Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück - Wer waren sie?" - Ein Projekt der Hessischen Staatskanzlei. Begrüßung - Ministerialdirigentin Dr. Bernadette Droste, Leiterin der Hessischen Landesvertretung Laudatio: Prof. Dr. Sigrid Jacobeit, Humboldt-Universität zu Berlin. U.A.w.g. per Fax unter 030 · 726 200 765. Dieses Buch analysiert ein fast vergessenes Kapitel des Holocaust. Es handelt von über 16.000 jüdischen Frauen und Mädchen, ihrer Herkunft, ihren Deportationsrouten und den Schicksalen, denen sie in dem Frauenkonzentrationslager Ravensbrück ausgesetzt waren. Als Historikerin geht Judith Buber Agassi den bedrückenden Umständen nach, beginnend in den Herkunftsländern und dem Schicksal, dem die Frauen während der 5 unterschiedlichen Phasen ausgesetzt waren, die das Lager in den 6 Jahren seiner Existenz durchlief. Als Soziologin analysiert die Autorin die sozialen Beziehungen der jüdischen Gefangenen untereinander und ihr Verhältnis zu der nicht-jüdischen Mehrheit. Nach dem Beginn der massenhaften Ermordung jüdischer Gefangener Anfang 1942 war es nicht mehr möglich, größere Gruppen zu organisieren. Aber die jüdischen Frauen entwickelten spezielle Formen. Man organisierte sich in kleinen Gruppen, sogenannten "Lagerfamilien". Als Soziologin für Gender-Fragen beschäftigt sich die Autorin speziell mit dem Bildungshintergrund und dem kulturspezifischen Verhalten jüdischer Frauen.Judith Buber Agassi legt eine differenzierte interdisziplinäre Studie vor, einzigartig in ihrer Art.Die jüdischen Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück - Wer waren sie?
3-643-10507-3
ADLAF-Preis 2010 für Ruth Fuchs 27.05.2010
Ruth Fuchs wird für Ihre Arbeit "Umkämpfte Geschichte - Vergangenheitspolitik in Argentinien und Uruguay" mit 1. Preis der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerikaforschung ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der ADLAF-Tagung 2010, die vom 27. bis zum 29. Mai 2010 in den Räumlichkeiten der GTZ in Eschborn stattfindet.
Mehr zum Thema Lateinamerika finden sie hier.
Wissenschaft aktuell
Wissenschaft Aktuell: Frühjahr 2010 21.04.2010
Der LIT Verlag präsentiert in bewährter Form seinen Katalog "Wissenschaft aktuell: Frühjahr 2010". Das Verzeichnis beinhaltet alle Neuerscheinungen der vergangenen zwölf Monate sowie Titel, die in den nächsten drei Monaten erscheinen werden. Sie finden es hier auf der Homepage als pdf-Download. Ebenso schicken wir es Ihnen auf Anfrage gerne zu. Der Dank gilt allen Herausgeberinnen und Herausgebern sowie Autorinnen und Autoren, die das Zustandekommen des Verzeichnisses möglich gemacht haben.
3-643-10226-3
Diskussion: Trialog in Yad Vashem 15.04.2010
Podiumsdiskussion Donnerstag, 15. April 19.00 im Auswärtigen Amt, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin. Palästinenser, Israelis und Deutsche sind durch ihre jeweilige Geschichte miteinander verknüpft. Das 1998 initiierte Projekt von Gepräch und Begegnung ist ein Versuch, sich der Geschichte im Trialog anzunähern und Netzwerke für die Zukunft zu gestalten. Es diskutieren unter der Moderation von Jürgen Hogrefe: Ari Rath (ehemaliger Chefredakteur der Jerusalem Post), Shlomo Shpiro(Bar-Ilan-Universität), Elise Aghazarian (Soziologin), Inge Günther(Journalistin), Mohamed Ibrahim (Politologe)und Henning Niederhoff (bis 2000 Leiter des 1996 neu gegründeten Länderbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in den Palästinensischen Autonomiegebieten mit Sitz in Ramallah. Er organisiert den von ihm initiierten Trialog). Niederhoffs Buch ist ein authentischer Bericht, in dem die Teilnehmer des Trialogs selber ausführlich zu Wort kommen. Es handelt von dem Versuch, Palästinenser, Israelis und Deutsche an dem schmerzhaften Punkt ihrer jeweiligen Geschichte zusammen zu bringen: dem Holocaust und der Nakba. Trialog in Yad Vashem
3-8258-1278-2
Fundraising Preis für Marita Haibach 12.04.2010
Für außergewöhnliche Verdienste ehrt der Deutsche Fundraising-Verband Dr. Marita Haibach mit dem erstmals verliehenen Fundraising - Preis.
Der LIT Verlag verweist auf die von ihr im Zusammenwirken mit Thomas Kreuzer (Frankfurt) und Fritz Rüdiger Volz (Bochum) hg. Schriftenreihe Fundraising-Studien. Zu Kunst und Kultur der Gabe ), hier vor allem auf die programmatischen Bände Ingrid Alken, Paul Dalby, Lothar Schulz (Hg.), Kirchen und Fundraising sowie Udo Hahn, Thomas Kreuzer, Susanne Schenk, Gury Schneider-Ludorff (Hg.), Geben und Gestalten.Brauchen wir eine neue Kultur der Gabe?
Fulda, 15. April 2010
3-643-10377-2
Studie zu Kriegserinnerungen 11.02.2010
Im Rahmen einer mehrjährigen Studie untersuchten die Psychosomatiker und Psychotherapeuten Prof. Dr. Gereon Heuft und Prof. Dr. Gudrun Schneider sowie die Soziologen Prof. Dr. Matthias Grundmann und Dr. Dieter Hoffmeister Auswirkungen von Kriegserfahrungen auf die Generation der Kriegskinder.
Die Erträge dieser fächerverbindenden Studie liegen nun in Buchform vor: Matthias Grundmann, Dieter Hoffmeister, Sebastian Knoth (Hg.), Kriegskinder in Deutschland zwischen Trauma und Normalität. Botschaften einer beschädigten Generation (zugleich Band 3 in der Reihe Münsteraner Schriften zur Soziologie ).
vgl. aktuelle Meldung vom 10.02.2009
3-643-10063-4
Gilbert Ziebura im Gespräch mit Gesine Schwan und Claus Offe 26.10.2009
"Gibt es ein Modell linksliberaler Politik?" - Podiumsdiskussion anlässlich des Erscheinens der Autobiografie von Gilbert Ziebura "Kritik der ´Realpolitik´- Genese einer linksliberalen Vision der Weltgesellschaft" mit Gesine Schwan, Claus Offe und dem Autor. Mittwoch, 28. Oktober 2009, 18.00 Uhr, Freie Universität Berlin Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Ihnestraße 21, 14195 Berlin Raum 21 A. Gilbert Ziebura war zwischen 1964 und 1974 Inhaber des Lehrstuhls für Außenpolitik am Otto-Suhr-Institut. Dabei teilte er sich mit Richard Löwenthal, der ebenfalls einen Lehrstuhl für Außenpolitik inne hatte, das Feld der Internationalen Beziehungen. Insbesondere die sozialwissenschaftliche Frankreichforschung und Europaforschung hat er weit über das Otto-Suhr-Institut hinaus geprägt und vorangetrieben. Im Mittelpunkt der Autobiografie steht die Auseinandersetzung des Autors mit der Politik von der ersten Sozialisierung unter Hitler über die zweite Sozialisierung nach 1945: das Studium im geteilten Berlin, die Rolle der Begegnung mit Frankreich, der Weg zum Politikwissenschaftler, der Kampf um die Demokratisierung der Universität 1968 und, parallel dazu, die Tätigkeit im Planungsstab des Bundeskanzleramtes. Seit den 70er Jahren, vor allem nach Ende des Kalten Krieges, bildet sich als Antwort auf die Durchsetzung von Neoliberalismus und Globalisierung in Wissenschaft und publizistischen Kommentaren ein kritisches linksliberales Politikverständnis heraus. Kritik der "Realpolitik"
3-8258-1722-0
LIT Verlag auf Bildungskongress 04.09.2009
Der LIT Verlag begleitet und unterstüzt den dritten Münsteraner Bildungskongress vom 9. - 12. September 2009. Neben einschlägigen Buchreihen präsentiert der Verlag die kompakte Übersicht LIT Aktuell HOCHBEGABUNG:"www.lit-verlag.de/litaktuell/Hochbegabung2009.pdf".


Weitere Informationen zum Kongress: Kongresswebsite "www.icbf-kongress.de".


Westfälische Wilhems-Universität Münster, Schloß, 09.-12.09.2009

3-8258-0719-1
European Conferences on African Studies - Leipzig 02.04.2009
Im Rahmen von Europas größtem wissenschaftlichen Afrikakongress präsentiert der LIT Verlag vom 4.-7. Juni 2009 an der Universität Leipzig seinen neuen Afrika-Katalog und aktuelles Afrika-Programm - http://lit-verlag.de/kataloge/afrika_2009.pdf Oxwagon Sentinel